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>>> Pro und Contra
   
 

Gaisfeld: Das neue Baugebiet im Widerstreit der Meinungen

 

 

 

Pro Baugebiet Gaisfeld

Das neu entstehende und – zugegebenermaßen – gewöhnungsbedürftige Baugebiet Gaisfeld I wird trotz der heftigen und in Ansätzen auch polemischen Kritik („Gruselfeld“) seitens der Dinkelsbühler Öffentlichkeit sehr gut angenommen. Es füllt sich deutlich schneller als der vorher ausgewiesene „Kreuzespan“, obwohl die Grundstückspreise z.T. deutlich höher sind.

Wie ist das zu erklären?

Erstmals seit Jahrzehnten hat der Stadtrat beim Gaisfeld darauf verzichtet, enge Vorschriften in den Bebauungsplan aufzunehmen. Abgesehen von Baulinien und Geschosszahlen, die im Zweifelsfall ebenfalls flexibel gehandhabt werden können, sind dem Bauherren bzw. Architekten kaum Grenzen für die Verwirklichung ihrer freilich manchmal extremen Vorstellungen gesetzt.
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  >>> Zur Sache
 
 
 
 

 

 

Alte und neue Heimat

   
 

Im 12. Jahrhundert folgten Siedler aus dem Köln-Luxemburger Raum dem Ruf des ungarischen Königs nach Siebenbürgen. Die Ansiedlung dieser Deutschen war kein isolierter Vorgang, sondern Teil der deutschen Ostkolonisation, in deren Verlauf z.B. Brandenburg, Pommern oder Schlesien kolonisiert wurden. Die Bezeichnung „Sachsen“ entwickelte sich im Laufe der Zeit und hat mit den heutigen Bundesländern Sachsen oder Sachsen-Anhalt nichts gemeinsam.
In den darauffolgenden Jahrhunderten profilierte sich die Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen zu einem autarken Stamm. Ihre Leistungen wurden erst dadurch möglich, dass ihnen ungarische Könige besondere Freiheiten und Sonderrechte gewährten. Dadurch entwickelten sich z.B. befestigte Städte, Dörfer mit Kirchenburgen, das Zunftwesen oder das eigenständige Schulwesen.
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>>> Museum

   
 

Das kleinste Römermuseum in Deutschland?

  Wir vermuten es mal, wenn wir von einem ausdrücklich dafür konzipierten Museum, nicht von Teilsammlungen in größerem Rahmen ausgehen dürfen. Auch der räumliche Umfang legt die Vermutung nahe. Die Rede ist vom Römerparkmuseum in Weiltingen, das schon jetzt unter diesem Namen firmiert, weil es später einmal in das geplante Museum am Römerpark selbst, das „Limeseum“, eingebracht werden soll. Es lohnt sich aber, einstweilen das kleinere, bescheiden, aber mit großer Fachkunde konzipierte Museum in Weiltingen zu besuchen, gleichsam als eine erste Einführung in das, was einmal ein paar Kilometer weiter am Römerkastell gezeigt werden soll. Vielleicht auch nur aus Respekt vor so viel fachlichem und ehrenamtlichem Engagement, das dieses Minimuseum verwirklicht hat und für ein interessiertes Publikum unterhält. Auch die drei Kommunen Weiltingen, Wittelshofen und Gerolfingen haben sich ihrer kulturellen Verantwortung gestellt. Fachlich betreut wird das Museum von den Archäologen Dr. Matthias Pausch und Edgar Weinlich, die hauptamtlich für Konzeption und Verwirklichung der Kastellanlage und ihres Umfelds zuständig sind.
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  >>> Getestet
   
 
   
 

 

 

Dinkelsbühler Stadtzeichner

(1. Folge)
Dietrich Eckert

 

Im Jahre 1945 war der zehnjährige Junge mit Mutter und Schwester nach Dinkelsbühl gekommen. Hier, im evangelischen Pfarrhaus, dem heutigen Hotel Eisenkrug, fand die Flüchtlingsfamilie eine Unterkunft. Im Herbst des Jahres wurde Dietrich Eckert in die Dinkelsbühler “Oberrealschule mit Gymnasium“ aufgenommen. Bald machte sich dort, und nicht nur dort, seine außergewöhnliche musische Begabung bemerkbar. Auf den Straßen und vor den Mauern der Stadt aquarellierend oder zeichnend, weckte er immer wieder die Neugier und das Erstaunen der Passanten, die ihn ein „Wunderkind“, einen „zweiten Dürer“ nannten. Neue Impulse erhielt er, als ihn einmal eine Familie für ein paar Tage mit nach München nahm, um ihm die Werke der alten Meister zu zeigen: Rembrandt und Rubens im zerbombten München. Da stand er vor ihren Gemälden und sagte sich damals: Das kann ich auch. Heute schätzt Dietrich Eckert diesen Satz als „eine folgenschwere Bestimmung“ ein: „Viele Jahre hat es gebraucht, um zu einer freien Annahme einer derart starken Reaktion zu gelangen.“ >>>

   
 

Das neue Funkfeuer erscheint im Sommer 2010.

   
 
   
   
   
 
   
 

 

 

 

 

 

   
 

 

   
 
 
 
 
   
 
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Funkfeuer-Verlag,
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Tel.: 09851 / 2501

   
 
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