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>>> Entdeckt,
Funkfeuer-Nummer 46, Herbst 2002 |
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Vom Aussterben bedroht |
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Fahrzeuge mit DKB-Nummern werden immer
seltener |
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Was vor der Landkreisreform 1972 eine Selbstverständlichkeit
war, versetzt den autointeressierten Beobachter
mittlerweile in erfreutes Erstaunen: es gibt sie
noch, Fahrzeuge mit dem alten Dinkelsbühler
Kennzeichen DKB, aber sie sind rar geworden. Das
alte Landkreiskennzeichen wird, laut Auskunft der
Zulassungsstelle, noch von 18 PKWs geführt
(außerdem von ungefähr ebensovielen Motorrädern
und etlichen landwirtschftlichen Fahrzeugen) und
ist daher aus dem Straßenbild verschwunden
und fast nur noch auf Oldtimerveranstaltungen zu
sehen. Das liegt aber nicht nur am natürlichen
Alterungsprozeß der Objekte, sondern vor allem
daran, daß man seit 1997 für Fahrzeuge,
die älter als 30 Jahre sind , den Vorteil einer
sogenannten historischen Zulassung in Anspruch nehmen
kann, die eine erhebliche Ersparnis der Steuer -und
Versicherungsbeiträge bedeutet. Wird jedoch
eine solche H-Nummer vergeben, ist es von Amts wegen
immer eine des neuen Landkreises AN. Ausnahmen bestätigen
da die Regel, aber davon wird noch zu berichten
sein. Die Suche nach den meist in Garagen verborgenen
und von den Eigentümern sorgsam gehüteten
"Schätzen" gestaltete sich nicht
ganz einfach war aber schließlich doch erfolgreich,
und das vor allem dank der sehr freundlichen Mithilfe
der Zulassungsstelle in Ansbach, die es uns ermöglichte,
daß unter Wahrung des Datenschutzes einige
Halter solcher Fahrzeuge mit uns Kontakt aufnehmen
konnten. Allen gemeinsam ist der Stolz auf ihre
schöne alte Nummer und die Freude an die Erinnerungen,
die mit ihm verknüpft sindEsther Weber möchte
ihren gepflegten VW-Variant Bj.1974,( DKB-Y 292)
den sie und ihr Mann im gleichen Jahr erworben haben,
noch lange behalten. Immerhin 233.000km ist er (
noch mit dem ersten Motor!) schon gefahren, für
das früher betriebene Obst -und Gemüsegeschäft,
aber auch auf schönen Urlaubsreisen. Ein besonders
altes Stück, einen DKW aus dem Jahr 1955 (DKB-C
796) fährt Franz Kohlert schon seit 10 Jahren,
ein Blickfang bei jeder Oldtimerveranstaltung, und
mit nur ca. 20.000 gefahrenen km ein Liebhaberfahrzeug,
wie auch das sorgfältig restaurierte Goggomobil
Bj.1960 ( DKB-M 838) das Johannes Fuchs seit 15
Jahren sein eigen nennt .Es wird nur im Sommer bewegt
, ebenso der Opel-Rekord C , Bj 1969( DKB-V 61),
den sein Halter Willi Früh aus Ehrenschwinden
in den nächsten Jahren in Stand setzten will.
1973 wurde der VW-Käfer aus dem gleichen Baujahr
mit der von der Eignerin Hildegard Hoffmann besonders
geliebten Nummer DKB-V 333 erworben. Mittlerweile
fahren ihn zwar nur noch die Kinder und Enkel, aber
sie ist immer noch stolz auf ihn und denkt gerne
an die erste große Fahrt mit dem neuen Wagen
nach Paris zurück. Ein Stück Familiengeschichte
ist der Mercedes 200 D/8 ( DKB-Z 317 H) im Hause
Splett: Die absolute Ausnahme einer historischen
Nummer mit dem DKB-Kennzeichen wurde Herrn Richard
Splett als Erinnerung an seinen Vater, der das Auto
aus dem Baujahr 1971 immer und allein gefahren hat,
gestattet und es soll auch weiterhin auf jeden Fall
in Familienbesitz bleiben. Mit etwas ganz Besonderem
kann schließlich Walter Wellhöfer aus
Leutershausen aufwarten: gleich eine Sammlung von
3 Goggomobilen aus Altlandkreiszeichen gehört
ihm, außer dem "Oldie" DKB-Z 83
gibt es auch noch je eines mit dem Kennzeichen FEU
und ROT.
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Dinkelsbühler Gästebuch
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Texte aus vier Jahrhunderten
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Herausgegeben von Ernst-Otto Erhard
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Reiseberichte,
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amtl. Darstellungen,
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Beiträge aus Zeitungen,
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Artikel aus Zeitschriften,
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Lexikonartikel,
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Gedichte,
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mit besonderem Blick auf Dinkelsbühl und
seine Geschichte
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Ergänzend zahlreiche Bilder, einige nahezu
unbekannt
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€ 12, 80
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