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>>> Gefunden |
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Im "Wörnitz Boten" vom
26.03.1932 wird unter der Überschrift "Lokales
und Landesnachrichten", der Rubrik entsprechend,
wieder einmal Dinkelsbühl mit einer bedeutenden
Stadt verglichen: |
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"Leipzig, Goethe und Dinkelsbühl. Von einem
geborenen Dinkelsbühler, Herrn August Hofmann
in Leuna (Kreis Merseburg), erhalten wir einen Ausschnitt
aus dem 'Merseburger Korrespondent' vom 21.3.32, worin
über Goethe-Feiern in Deutschland berichtet und
vom Leipziger Oberbürgermeister Dr. Goerdeler
das alte Leipzig zu Zeit Goethes mit unserem schönen
Dinkelsbühl verglichen wird. Es steht da u.a.
zu lesen: In Leipzig hatten der Rat der Stadt, der
akademische Senat der Universität und das Reichsgericht
zu einer Goethegedenkfeier auf Sonntag mittag ins
Neue Theater geladen. Als Vertreter der Reichsregierung
war Reichswehrminister Dr. Groener, als Vertreter
der sächsischen Regierung war Ministerpräsident
Schieck erschienen. Diese Leipziger Feier wurde eingeleitet
durch Goethes Proemium 'Im Namen dessen, der sich
selbst erschuf', das von Universitätsmusikdirektor
Grabner vertont und unter seiner Leitung von der Universitäts-Sängerschaft
St. Pauli zum Vortrag gebracht wurde. Dann begrüßte
im Namen der Stadt, der Universität und des Reichsgerichts
Oberbürgermeiseter Dr. Goerdeler die Festgäste.
Leipzig sei für Goethe in Wirklichkeit ein 'Klein-Paris'
gewesen. Diese einem Dinkelsbühl zu vergleichende
Stadt von 1765, die mit ihren 25 000 Einwohnern noch
für den Weimarer Goethe der Mittelpunkt des wirtschaftlichen
Lebens und die geistige Hauptstadt Deutschlands gewesen
sei, ja, die Großstadt, die ihm eine Fülle
von Anregungen übermittelt habe, die er sich
immer wieder nutzbar gemacht habe. Die Festrede hielt
Universitätsprofessor Dr. Korff. Als zweiter
Redner sprach der Rektor der Universität Leipzig,
Professor Dr. Litt. Die stimmungsvolle Feier wurde
abgeschlossen durch das Vorspiel zu Wagners Oper 'Die
Meistersinger von Nürnberg' durch das Stadt-
und Gewandhaus-Orchester."
("Proemium" und der falsche Bau des drittnächsten
Satzes stehen so im Zeitungstext.)
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Von der Geschichte leben ?
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Das Beispiel Dinkelsbühl
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von Ernst-Otto Erhard
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"Eine ebenso liebevolle wie kritische
Diagnose" (Charivari)
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